Mit den Download-Materialien zu den Maßnahmenworkshops können Lehrkräfte mit ihren Schüler:innen selbständig Maßnahmen gegen die Hitzebelastung entwickeln und Hitze-Hotspots im Schulgebäude und am Schulgelände identifizieren.
Schulen sind im Schulalltag zunehmend mit den Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere mit hohen Temperaturen und Hitzebelastung, konfrontiert. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und geeignete Lösungen zu entwickeln, ist Citizen Science ein wichtiger Ansatz. Schüler:innen, Lehrpersonen und Schulleitungen sind Expert:innen an ihren eigenen Schulstandorten und verfügen über wertvolle Erfahrungen und Einblicke in die räumlichen Gegebenheiten und den Schulalltag, die externe Expert:innen nicht in gleicher Weise haben.
Daher wurde dieses Wissen in co-kreativen Workshops mit wissenschaftlicher Expertise zusammengeführt, um gemeinsam schulspezifische und im Schulalltag umsetzbare Lösungen und Maßnahmen zu entwickeln.
Um die Workshops eigenständig replizieren zu können, stehen auf dieser Seite zwei Workshopkonzepte zum Download zur Verfügung:
Workshopkonzept (90 Minuten)
Das 90-minütige Workshopkonzept umfasst eine Einführung in das Projekt, eine thematische Einführung (Klimaresilienz, Klimawandelanpassung, usw.) sowie die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen. Mithilfe der Kopfstandmethode werden zunächst bewusst absurde und übertriebene „Anti-Lösungen“ entwickelt:
Wie können wir gemeinsam sicherstellen, dass unsere Schule bei Hitze absolut unerträglich wird?
Anschließend werden diese Anti-Lösungen umgedreht und daraus konkrete Maßnahmen für mehr Klimaresilienz abgeleitet. Die Maßnahmen werden nach ihrem Zeithorizont (kurz-, mittel- und langfristig) sowie nach den jeweils zuständigen Akteur:innen (Schüler:innen, Schulleitung und Lehrer:innen, Gebäudeeigentümer:in bzw. Schulerhalter:in) eingeordnet.
Workshopkonzept (160 Minuten)
Das 160-minütige Konzept enthält alle Elemente des 90-minütigen Workshops und wird um einen zusätzlichen Block zur Hitzebelastung am Schulstandort ergänzt. Mithilfe eines Schulplans werden Hitzeprobleme gemeinsam kartiert: Die Teilnehmer:innen markieren mit farbigen Klebepunkten jene Bereiche, die bei Hitze als besonders belastend oder angenehm wahrgenommen werden. Dadurch entsteht eine standortspezifische Karte der Hitze-Hotspots, die als Grundlage für die anschließende Entwicklung geeigneter Maßnahmen dient.